Samstag, 27. Januar 2018

Was tun bei starkem Schneefall oder bei Eisregen?

Sehr starker Schneefall oder auch Eisregen gehören zu den schwierigsten und gefährlichsten Witterungen für uns Autofahrer in Mitteleuropa.
In diesem Post möchten wir verschiedene Möglichkeiten beleuchten, was Sie tun können, um sich möglichst wenigen Gefahren aussetzen.

In unserer heutigen und modernen Zeit ist für viele Menschen das Auto zu einem unabdingbaren, komfartablen und schnellen Fortbewegungsmittel geworden. 
Wir haben uns heute so sehr an das Auto gewöhnt, dass es von unserem Alltag kaum noch wegzudenken ist. An Tagen mit "normalen" Witterungsverhältnissen überwinden wir mit ihm kleine, mittlere und große Strecken in einer verhältnismäßig kurzen Zeit. Wir haben uns an diese selbstverständliche Schnelligkeit so sehr gewöhnt, dass wir die kurzen Fahrzeiten fest in unseren Alltag mit eingeplant haben. 
Größter Feind für unsere geplanten Tagesabläufe sind deshalb auch (unvorhergesehene) Störungen in unserer schnellen und komfortablen Fortbewegung.

Zu diesen ungeliebten Störungen unserer Tagesroutine zählen neben defekten, nicht mehr fahrenden Autos auch die Witterungsverhältnisse, die uns massiv beim Autofahren einschränken. 
Starker Schneefall und Wind zählen zu den gefährlichsten Verkehrssituationen.

Die sicherlich einfachste Grundregel bei sehr starken Schneefällen und bei Eisregen lautet für Autofahrerinnen und Autofahrer immer: Möglichst nicht fahren.

Nur was können Sie tun, wenn Sie bereits mit dem Auto unterwegs sind, oder dringend wo hinfahren müssen?
Hier sollten Sie unbedingt abwägen, wie wichtig der Termin wirklich ist, zu dem Sie fahren müssen. Lieber sagen Sie einen Termin ab, als dass Sie sich unnötig in Gefahr bringen.

Treffen mit Freunden, Einkaufsfahrten und ähnliche Dinge sollte man bei solchen gefährlichen Straßenverhältnissen auf alle Fälle vermeiden. 
Sollten Sie bereits unterwegs sein, empfiehlt es sich, rechts ranzufahren, oder auf einen Parkplatz zu fahren, und abzuwarten, bis der starke Schneefall wieder nachlässt. 

Ist eine Fahrt unvermeidlich, sollten Sie aber unbedingt aureichend viel Zeit für die Fahrt einplanen, rechtzeitig losfahren und den Witterungs- und Straßenverhältnissen angemessen langsam und umsichtig fahren.

Sollten die Wetterdienste entsprechende Witterungsverhältnisse vorhersagen, dann gilt ebenfalls, deutlich mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen. Bei längeren Strecken empfiehlt es sich unbedingt, das Auto vor Beginn der Fahrt vollzutanken und den Tank nie zu leer werden zu lassen, eine warme Decke und Kleidung, einen warmen Tee oder Kaffee, eine Kleinigkeit zum Essen vorsichtshalber mitzunehmen.
Wenn möglich, sollten Sie Ihr Fahrzeug vor Beginn der Fahrt auch noch einmal auf seine Wintertauglichkeit überprüfen
Einige gute Tipps zum Autofahren auf Schnee finden Sie hier.

Kommen Sie sicher durch den Winter!

Montag, 8. Januar 2018

Neuregelung für Winterreifen ab Januar 2018

Zum 1. Januar 2018 ist die Neuregelung für Winterreifen in Kraft getreten. 
In diesem Post wollen wir Ihnen aufzeigen, um was es bei dieser Neuregelung konkret geht und was die Neuregelung für uns Autofahrer bedeutet.

Wer neue Winterreifen kauft, sollte darauf achten, dass diese mit dem neuen "Alpine"-Symbol markiert sind. 
Winterreifen mit dem neuen "Alpine"-Symbol. Quelle: obs/ADAC/Wolfgang Grube
Das dreigezackte Bergpiktogramm mit der Schneeflocke in der Mitte ist Pflicht für alle Winterreifen, die ab 1.1.2018 hergestellt werden, denn zum 1. Juni 2017 wurde die zweiundfünfzigsten Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 18. Mai 2017 (BGBl I S. 1282) geändert. Diese beinhaltet unter anderem die Regelungen für die technischen Anforderungen an Winterreifen. 

Neu ist, dass erstmalig verbindlich die Mindestanforderungen an die Leitsungsfähigkeit von Winterreifen bei schneebedeckten Fahrbahnen, wie zum Beispiel das Bremsverhalten, festgelegt wurden. 
Die Winterreifen, die nach diesen neuen Anforderungen gefertigt werden, müssen das "Alpine"-Symbol enthalten.
Das bisherige "M+S"-Zeichen reicht dann für neu produzierte Winterreifen nicht mehr aus.
Es gibt jedoch eine Übergangsphase für alle "M+S"-Reifen, die bis zum 31.12.2017 hergestellt wurden. Diese dürfen bis zum 30.09.2024 - auch bei winterlichen Bedingungen - weiter verwendet werden.

Alle weiteren Regelungen zur Winterreifen-Pflicht in Deutschland sind weiterhin gültig.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Gesetzliche Regelungen zu Nebelscheinwerfern und Nebelschlussleuchten in Österreich und in der Schweiz

Um es vorwegzunehmen, in der Schweiz gelten ähnliche Regelungen für den Einsatz von Nebelscheinwerfern und Nebelschlussleuchten, wie in Deutschland.
In Österreich sind die gesetzlichen Vorgaben deutlich anders, als in Deutschland - aber lesen Sie selbst:

In der Schweiz gelten, wie bereits einleitend geschrieben sehr ähnliche Regelungen zum Einsatz von Nebelscheinwerfern und Nebelschlussleuchten wie in Deutschland.
Die Verkehrsregelverordnung (VRV) der Schweiz besagt in Artikel 32/1, dass Nebellichter und Nebelschlusslichter nur dann verwendet werden dürfen, "wenn die Sichtweite wegen Nebels, Schneetreibens oder starken Regens weniger als 50 m beträgt".
Das Fahren ist bei schlechter Sicht immer mit problematischen Witterungsverhältnissen und darum mit besonders großen Gefahren verbunden.
Deshalb gilt in der Schweiz folgender Grundsatz: "Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, dass er innerhalb der überblickbaren Strecke halten kann; wo das Kreuzen schwierig ist, muss er auf halbe Sichtweite halten können. (Art. 4/1 VRV)". 


In Österreich wir der Einsatz von Nebelscheinwerfern deutlich weniger eingeschränkt, als in Deutschland und in der Schweiz. Hier dürfen Nebelscheinwerfer, sofern sie fest in die Fahrzeugfront eingebaut sind, auch als Tagfahrlicht verwendet werden. Außerdem dürfen sie nicht wie in Deutschland und in der Schweiz nur bei Sichtbehinderung, sondern auch am Tag und bei guter Sicht, bei Nacht und Dunkelheit und bei kurviger Fahrbahn in Kombination mit Stand- und/oder Abblendlicht verwendet werden.
Die Nebelschlussleuchten dürfen auch in Österreich nur zusätzlich zum Abblendlicht bei Sichtbehinderungen durch Regen, Schneefall, Nebel und der dergleichen eingeschaltet werden. Sie sollen Fahrzeuge bei schlechten Sichtverhältnissen bereits aus großer Entfernung sichtbar machen. Sobald die nachfolgenden Fahrzeuge jedoch aufgeschlossen haben, müssen die Nebelschlussleuchten in Österreich ausgeschaltet werden, um zu vermeiden, dass die Fahrerin oder der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs geblendet wird. 
 

Quellen: Wikipedia, OEAMTC.at, und weitere