Samstag, 10. März 2018

Auto schützen vor Schäden durch Streusalz

Streusalz ist der Feind Nummer eins für alle Fahrzeuge!
Einzige Möglichkeit, um in den Wintermonaten Streusalz-Schäden vorzubeugen, ist das regelmäßige Waschen des Autos. Dabei sollten Sie jedoch nicht einfach in eine Waschstraße fahren, um das Fahrzeug vom Schmutz und Streusalz zu befreien. Die mechanische Reinigung mit Bürsten kann in Kombination mit dem am Lack anheftenden Streusalz zu einem "Schmirgelpapiereffekt" führen und so dem Fahrzeuglack Schäden zuführen. Deshalb ist eine gründliche Vorwäsche unabdingbar, wenn man dies vermeiden möchte. Beschädigungen im Lack können zu einer beschleunigten Korrosion durch das Streusalz führen.
Wer Korrosionsschäden am Fahrzeug vorbeugen möchte, sollte jedoch nicht nur im Winter regelmäßig das Auto waschen und dabei auch auf eine Unterbodenreinigung achten, sondern bereits im Herbst den Fahrzeuglack mit einer Politur mit anschließender Versiegelung einreiben. Eine solche Politur frischt nicht nur den Lack auf sondern entfernt auch kleinere Kratzer. Eine Wachspolitur weist außerdem vorübergehend Schmutzpartikel und Wasser ab. 
Weitere Tipps für die Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit finden Sie hier

Am Ende des Winters sollten Sie unbedingt Ihr Fahrzeug gründlich reinigen, um Folgeschäden durch den Winter zu verhindern!

Samstag, 27. Januar 2018

Was tun bei starkem Schneefall oder bei Eisregen?

Sehr starker Schneefall oder auch Eisregen gehören zu den schwierigsten und gefährlichsten Witterungen für uns Autofahrer in Mitteleuropa.
In diesem Post möchten wir verschiedene Möglichkeiten beleuchten, was Sie tun können, um sich möglichst wenigen Gefahren aussetzen.

In unserer heutigen und modernen Zeit ist für viele Menschen das Auto zu einem unabdingbaren, komfartablen und schnellen Fortbewegungsmittel geworden. 
Wir haben uns heute so sehr an das Auto gewöhnt, dass es von unserem Alltag kaum noch wegzudenken ist. An Tagen mit "normalen" Witterungsverhältnissen überwinden wir mit ihm kleine, mittlere und große Strecken in einer verhältnismäßig kurzen Zeit. Wir haben uns an diese selbstverständliche Schnelligkeit so sehr gewöhnt, dass wir die kurzen Fahrzeiten fest in unseren Alltag mit eingeplant haben. 
Größter Feind für unsere geplanten Tagesabläufe sind deshalb auch (unvorhergesehene) Störungen in unserer schnellen und komfortablen Fortbewegung.

Zu diesen ungeliebten Störungen unserer Tagesroutine zählen neben defekten, nicht mehr fahrenden Autos auch die Witterungsverhältnisse, die uns massiv beim Autofahren einschränken. 
Starker Schneefall und Wind zählen zu den gefährlichsten Verkehrssituationen.

Die sicherlich einfachste Grundregel bei sehr starken Schneefällen und bei Eisregen lautet für Autofahrerinnen und Autofahrer immer: Möglichst nicht fahren.

Nur was können Sie tun, wenn Sie bereits mit dem Auto unterwegs sind, oder dringend wo hinfahren müssen?
Hier sollten Sie unbedingt abwägen, wie wichtig der Termin wirklich ist, zu dem Sie fahren müssen. Lieber sagen Sie einen Termin ab, als dass Sie sich unnötig in Gefahr bringen.

Treffen mit Freunden, Einkaufsfahrten und ähnliche Dinge sollte man bei solchen gefährlichen Straßenverhältnissen auf alle Fälle vermeiden. 
Sollten Sie bereits unterwegs sein, empfiehlt es sich, rechts ranzufahren, oder auf einen Parkplatz zu fahren, und abzuwarten, bis der starke Schneefall wieder nachlässt. 

Ist eine Fahrt unvermeidlich, sollten Sie aber unbedingt aureichend viel Zeit für die Fahrt einplanen, rechtzeitig losfahren und den Witterungs- und Straßenverhältnissen angemessen langsam und umsichtig fahren.

Sollten die Wetterdienste entsprechende Witterungsverhältnisse vorhersagen, dann gilt ebenfalls, deutlich mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen. Bei längeren Strecken empfiehlt es sich unbedingt, das Auto vor Beginn der Fahrt vollzutanken und den Tank nie zu leer werden zu lassen, eine warme Decke und Kleidung, einen warmen Tee oder Kaffee, eine Kleinigkeit zum Essen vorsichtshalber mitzunehmen.
Wenn möglich, sollten Sie Ihr Fahrzeug vor Beginn der Fahrt auch noch einmal auf seine Wintertauglichkeit überprüfen
Einige gute Tipps zum Autofahren auf Schnee finden Sie hier.

Kommen Sie sicher durch den Winter!

Montag, 8. Januar 2018

Neuregelung für Winterreifen ab Januar 2018

Zum 1. Januar 2018 ist die Neuregelung für Winterreifen in Kraft getreten. 
In diesem Post wollen wir Ihnen aufzeigen, um was es bei dieser Neuregelung konkret geht und was die Neuregelung für uns Autofahrer bedeutet.

Wer neue Winterreifen kauft, sollte darauf achten, dass diese mit dem neuen "Alpine"-Symbol markiert sind. 
Winterreifen mit dem neuen "Alpine"-Symbol. Quelle: obs/ADAC/Wolfgang Grube
Das dreigezackte Bergpiktogramm mit der Schneeflocke in der Mitte ist Pflicht für alle Winterreifen, die ab 1.1.2018 hergestellt werden, denn zum 1. Juni 2017 wurde die zweiundfünfzigsten Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 18. Mai 2017 (BGBl I S. 1282) geändert. Diese beinhaltet unter anderem die Regelungen für die technischen Anforderungen an Winterreifen. 

Neu ist, dass erstmalig verbindlich die Mindestanforderungen an die Leitsungsfähigkeit von Winterreifen bei schneebedeckten Fahrbahnen, wie zum Beispiel das Bremsverhalten, festgelegt wurden. 
Die Winterreifen, die nach diesen neuen Anforderungen gefertigt werden, müssen das "Alpine"-Symbol enthalten.
Das bisherige "M+S"-Zeichen reicht dann für neu produzierte Winterreifen nicht mehr aus.
Es gibt jedoch eine Übergangsphase für alle "M+S"-Reifen, die bis zum 31.12.2017 hergestellt wurden. Diese dürfen bis zum 30.09.2024 - auch bei winterlichen Bedingungen - weiter verwendet werden.

Alle weiteren Regelungen zur Winterreifen-Pflicht in Deutschland sind weiterhin gültig.